wie ihr vielleicht gemerkt habt, gibt es nichts Neues auf meinem Blog. Dies liegt daran, dass ich zusammen mit meinem Bruder eine richtige Homeoage gestaltet habe.
Schaut doch mal vorbei, würde mich freuen
www.wacko-fishing.de
(Dank an Dennis für die Bilder!!)
Es war am letzten Donnerstag mal wieder soweit, dass ich zusammen mit meinem Bruder den Neckar in Tübingen unsicher machen konnte. Um es vorweg zu sagen, ich bin an diesem Tag Schneider geblieben :-(.
Wir waren bereits morgens am Wasser, da es jedoch sehr kalt war hatte ich extreme Probleme mit meiner Fireline, welche ständig einfrohr. Aus diesem Grund musste ich bald auf eine Ersatzrolle von
meinem Bruder zurückgreifen, da mir die ständigen Schnurknoten auf die Nerven gingen. Mein Bruder hatte mit seiner neueren Fireline keinerlei Probleme! So geschah es dann auch, während ich ein
paar Meter vom Ufer stand und das dritte mal meine Schnur wegen Knotenchaos abgeschnitten hatte, dass mein Bruder plötzlich brüllte und seine Skelletor einen beachtlichen Bogen machte. Schnell
sprang ich ans Wasser und konnte einen dicken Döbel sehen, welcher direkt am Ufer den Ugly Duckling Wobbler gepackt hatte und nun versuchte ins tiefere Wasser zu flüchten. Dies gelang ihm jedoch
nicht wirklich, da mein Bruder ordentlich dagegen hielt. Der Fisch war nur leicht mit einem Haken gehakt, wesshalb ich bei der Landung sehr vorsichtig war. Glücklicherweise konnte der Kiemengriff
gut gesetzt werden und der großen Dickkopf war an Land. Es war mit Abstand der Größte den wir bissher in Tübingen fangen konnten. Leider hatten wir kein Maßband dabei, ich würde ich aber auf
55-60 cm und 3-4 Pfund schätzen.
Petri Paule :D
Endlich hatte ich mal wieder Zeit gefunden zusammen mit einigen Boardies den Rhein bei Köln unsicher zu machen und unseren Zielfischen, den Stachelrittern, auf den Zahn zu fühlen. Die
Anreise mit der Bahn war sehr anstrengend, da ich beladen wie ein Packesel, angeschaut wurde, als wäre ich auf dem Weg in den Irak.
Endlich angekommen ging es auch direkt los mit dem Gummieren. Schon nach wenigen Würfen konnte ich den ersten Biss verzeichnen, vor lauter Überraschung hatte ich jedoch den Anhieb nicht richtig
gesetzt, wesshalb der Fisch schon nach 2-3 Sekunden wieder ausstieg.
In der Zwischenzeit waren weitere Boardies angekommen welche natürlich begrüßt werden mussten ;-). Nach leckeren Brötchen, welche soweit ich weiß Dieter mitgebracht hatte (danke die waren echt
klasse), wurde die Rute wieder in die Hand genommen. Noch während ich mich unterhielt knallte irgendwas so hart auf meinen Köder, dass sogar Dennis, welcher 10m entfernt stand, dies gesehen
hatte. Diesmal saß der Anhieb und nach kurzem Drill entpuppte sich der Übeltäter wie erwartet als schöner Zander. Dies war offiziell mein erster Gummi-Zander und mit 53cm zwar kein Riese aber ein
guter Anfang :).
Leider setzte kurz darauf ein großes Schiff direkt vor uns den Anker, wesshalb wir gezwungen waren umzuziehen. Im Laufe der Nacht wurden noch 2 Zander gefangen, bei mir blieb der Köder jedoch
unangetastet. So machte ich mich auch schon gegen 1 Uhr in mein Schlafgemach (Dank an Marcel für das Asyl in deinem Auto). Um halb 6, eine Stunde später als ursprünglich geplant, ging es wieder
los und wir fuhren mit unseren "Guides" Dieter und Marcel diverse, "geheime" Stellen an. Leider waren die Zander nicht der Meinung, dass unsere Hot-Spots auch die Ihren seien, wesshalb wir alle
Schneider blieben. Gegen halb 7 kamen wir wieder an die Stelle, an der ich am Vorabend den Zander überlisten konnte. Schon nach wenigen Würfen konnte ich einen kleinen ca. 35 cm langen Zander
landen, welcher natürlich direkt nach dem Foto wieder in sein Element zurück durfte.
Nun, durch den Fisch aus meinem Halbschlaf gerissen, warf ich die selbe Stelle nochmals an, was mir zu meinem Erstaunen direkt den nächsten Biss brachte. Auch dieser Anhieb saß und es zeigte
sich, dass dieser Fisch wieder etwas größer war. Trotzdem durfte auch dieser nach dem Fototermin wieder ins Wasser um noch ein bisschen zu wachsen.
Links: der Kleinere (leider ein bisschen unscharf) ; Rechts: mit ca. 45cm wieder ein besserer
Nach diesen Fischen ging leider nichts mehr, wesshalb ich mich auch totmüde aber glücklich wieder auf den Heimweg machte. Danke nochmal an alle Boardies für den schönen Abend/Nacht mit
Verpflegung und jeder Menge guter Laune.
So macht Angeln SPAß!!!!
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Edit:
War am nächsten Tag nochmals am Rhein um zu schauen, ob nochmal ein Zander Lust hat. War zunächst eine ganze Weile an einer anderen Stelle, jedoch ohne Erfolg. Als ich wieder an alt bekannter Stelle ankam konnte ich direkt beim 5. oder 6. Wurf einen ca. 45er Zander landen, welcher nach dem Foto wieder weiter rauben durfte.
Dank an Bea... äääh Nicole ;-) für das Foto
Früh morgens um 5 Uhr klingelte der Wecker und ich quälte mich aus dem Bett. Natürlich
wollte ich direkt meine Mitangler aufwecken, doch diese waren schon munter am quatschen und sagten mit großen Augen, dass sie schon seit einer Stunde vor Aufregung nicht mehr schlafen konnten. Also
schnell angezogen und ohne Frühstück ab ans Wasser. Noch im Dunkeln wurde das "Zelt" aufgebaut und das Feedern begann. Da wir nur eine Tageskarte hatten, benutzte ich nur eine Rute und Ruwen
(illegalerweise) seine Eigene. Für ihn war es Angelpremiere, weshalb zunächst grundlegene Dinge wie das Auswerfen und die Hakenbeköderung gezeigt wurden. Leider landete in der ersten halben Stunde
so mancher Haken im Baum über uns, was jedoch meist mit Humor genommen wurde.
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