Wednesday, 28. january 2009 3 28 /01 /Jan. /2009 15:07
Hallo ihr Blogger,

wie ihr vielleicht gemerkt habt, gibt es nichts Neues auf meinem Blog. Dies liegt daran, dass ich zusammen mit meinem Bruder eine richtige Homeoage gestaltet habe.
Schaut doch mal vorbei, würde mich freuen


www.wacko-fishing.de
von wacko
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Saturday, 6. december 2008 6 06 /12 /Dez. /2008 17:54
Trotz sehr schlechten Wetterprognosen hab ich mich gestern wieder mit ein paar Boardies am Rhein getroffen. Noch bevor die Anderen eingetroffen waren konnte ich vor großem Publikum (holländische Schulklasse) meinen ersten Zander des Abends bereits nach ca. 15 Minuten landen. Leider war er mit geschätzt 45-46 cm noch ein Kleiner, weshalb er nach dem Foto wieder ab ins Wasser durfte um doch bitte mal seine Mama vorbeizuschicken.






    Sag mal  "AAAAAAAAA" für das Vögelchen :-)








Als Dieter und Dennis ankamen lies ich die Spinnrute erstmal für kurze Zeit ruhen um mich ein wenig mit ihnen zu unterhalten. Sie waren etwas weiter stromauf ihre Sachen am aufbauen. Noch bevor ich bei ihnen war konnte Dieter, der alte Fuchs ;-), schon nach dem zweiten Wurf einen schönen 55er Zander auf die Schuppen legen. Keine Ahnung wie der das macht :D.
Auf Köfi ging den ganzen Abend garnichts, weshalb ich mich mit Dennis aufmachte nochmals den Gummi zu schwingen. Leider hatte der Regen eingesetzt welcher die Sache nicht ganz so angenehm machte. Nach vielen vergeblichen Würfen machte sich endlich wieder etwas über meinen Köder her, leider schon wieder ein kleiner, sogar untermaßiger Zander. Naja man soll sich ja nicht beschweren, Fisch ist Fisch und macht trotzdem Spaß.







   Mensch, ich wollte doch die Mama, nicht die kleine Schwester!!!
   Der Haken hing unten im Maul, komisch ist mir noch nie passiert.










Kurz darauf hatte ich wieder einen einigermaßen Ordentlichen am Band, welcher von Dennis professionell gelandet wurde. Er war in etwa so "groß" wie der Erste des Abends, also noch zu klein (s.u.). Nachdem der Fisch wieder in den Fluten verschwand war Dennis an der Reihe mal einen zu fangen. Ich stand neben ihm und sah wie irgendwas beachtlich in seine Rute schlug. Zunächst gingen wir davon aus, dass es sich um einen Zander handeln würde, mussten aber schnell feststellen, dass es sich um eine Kamikaze-Möwe handelte welche in die Schnur geflogen war und sich darin verhedderte. Vorsichtig befreiten wir sie schnell und sie flog etwas miesmutig aber unverletzt davon. (Dank an Dennis für die Bilder!!)
















Nach dieser Rettungsaktion hatte ich nochmals einen Zander an der Angel, welcher jedoch vor der Landung wieder abging. Da er in etwa 45-50 cm groß war, hielt sich meine Enttäuschung über den Verlust aber in Grenzen.
Weil die Fische nicht mehr so recht wollten und wir durch den Regen entgültig durchnässt waren, legten wir uns erstmal aufs Ohr. Meine Freundin war in der Zwischenzeit mutig trotz Regen und Kälte zu uns gestoßen um mal ein paar meiner Angelkameraden kennenzulernen.
Nach einem kurzem Nickerchen weckte ich Dieter, welcher als Einziger am Wasser verblieben war und wir machten uns erneut mit dem Gummi ans Wasser. Meine Freundin war noch etwas von der Fahrt aus Tübingen erschöpft, weshalb sie im Auto liegen blieb.
Für mich blieb der Morgen jedoch nicht so erfolgreich wie der Abend zuvor, da ich "nur" einen schönen Barsch landen konnte (der durfte nicht zurück). Dieter hingegen konnte noch 2 Zander überreden (insgesamt hatte er am Abend/Morgen glaube ich 5 Stück).

















Alles in allem war es für mich (aber vor allem für Dieter) wieder eine erfolgreiche Nacht am Rhein, in der zwar die Großen fehlten aber wenigstens viel Fisch zu sehen war.
Zum Schluss noch ein Bild von meiner Süßen, welche ich ganz dreist aus ihrem Schönheitsschlaf gerissen hatte







   Na wer is denn da so zerknittert? :D
   So sieht man halt aus wenn man wegen dem Freund die ganze Nacht auf
   dem Rücksitz verbringen muss
von wacko
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Sunday, 30. november 2008 7 30 /11 /Nov. /2008 22:29

Es war am letzten Donnerstag mal wieder soweit, dass ich zusammen mit meinem Bruder den Neckar in Tübingen unsicher machen konnte. Um es vorweg zu sagen, ich bin an diesem Tag Schneider geblieben :-(.

Wir waren bereits morgens am Wasser, da es jedoch sehr kalt war hatte ich extreme Probleme mit meiner Fireline, welche ständig einfrohr. Aus diesem Grund musste ich bald auf eine Ersatzrolle von meinem Bruder zurückgreifen, da mir die ständigen Schnurknoten auf die Nerven gingen. Mein Bruder hatte mit seiner neueren Fireline keinerlei Probleme! So geschah es dann auch, während ich ein paar Meter vom Ufer stand und das dritte mal meine Schnur wegen Knotenchaos abgeschnitten hatte, dass mein Bruder plötzlich brüllte und seine Skelletor einen beachtlichen Bogen machte. Schnell sprang ich ans Wasser und konnte einen dicken Döbel sehen, welcher direkt am Ufer den Ugly Duckling Wobbler gepackt hatte und nun versuchte ins tiefere Wasser zu flüchten. Dies gelang ihm jedoch nicht wirklich, da mein Bruder ordentlich dagegen hielt. Der Fisch war nur leicht mit einem Haken gehakt, wesshalb ich bei der Landung sehr vorsichtig war. Glücklicherweise konnte der Kiemengriff gut gesetzt werden und der großen Dickkopf war an Land. Es war mit Abstand der Größte den wir bissher in Tübingen fangen konnten. Leider hatten wir kein Maßband dabei, ich würde ich aber auf 55-60 cm und 3-4 Pfund schätzen.









Petri Paule :D

von wacko
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Sunday, 16. november 2008 7 16 /11 /Nov. /2008 10:51

Endlich hatte ich mal wieder Zeit gefunden zusammen mit einigen  Boardies den Rhein bei Köln unsicher zu machen und unseren Zielfischen, den Stachelrittern, auf den Zahn zu fühlen. Die Anreise mit der Bahn war sehr anstrengend, da ich beladen wie ein Packesel, angeschaut wurde, als wäre ich auf dem Weg in den Irak.
Endlich angekommen ging es auch direkt los mit dem Gummieren. Schon nach wenigen Würfen konnte ich den ersten Biss verzeichnen, vor lauter Überraschung hatte ich jedoch den Anhieb nicht richtig gesetzt, wesshalb der Fisch schon nach 2-3 Sekunden wieder ausstieg.
In der Zwischenzeit waren weitere Boardies angekommen welche natürlich begrüßt werden mussten ;-). Nach leckeren Brötchen, welche soweit ich weiß Dieter mitgebracht hatte (danke die waren echt klasse), wurde die Rute wieder in die Hand genommen. Noch während ich mich unterhielt knallte irgendwas so hart auf meinen Köder, dass sogar Dennis, welcher 10m entfernt stand, dies gesehen hatte. Diesmal saß der Anhieb und nach kurzem Drill entpuppte sich der Übeltäter wie erwartet als schöner Zander. Dies war offiziell mein erster Gummi-Zander und mit 53cm zwar kein Riese aber ein guter Anfang :).















Leider setzte kurz darauf ein großes Schiff direkt vor uns den Anker, wesshalb wir gezwungen waren umzuziehen. Im Laufe der Nacht wurden noch 2 Zander gefangen, bei mir blieb der Köder jedoch unangetastet. So machte ich mich auch schon gegen 1 Uhr in mein Schlafgemach (Dank an Marcel für das Asyl in deinem Auto). Um halb 6, eine Stunde später als ursprünglich geplant, ging es wieder los und wir fuhren mit unseren "Guides" Dieter und Marcel diverse, "geheime" Stellen an. Leider waren die Zander nicht der Meinung, dass unsere Hot-Spots auch die Ihren seien, wesshalb wir alle Schneider blieben. Gegen halb 7 kamen wir wieder an die Stelle, an der ich am Vorabend den Zander überlisten konnte. Schon nach wenigen Würfen konnte ich einen kleinen ca. 35 cm langen Zander landen, welcher natürlich direkt nach dem Foto wieder in sein Element zurück durfte.
Nun, durch den Fisch aus meinem Halbschlaf gerissen, warf ich die selbe Stelle nochmals an, was mir zu meinem Erstaunen direkt den nächsten Biss brachte. Auch dieser Anhieb saß und es zeigte sich, dass dieser Fisch wieder etwas größer war. Trotzdem durfte auch dieser nach dem Fototermin wieder ins Wasser um noch ein bisschen zu wachsen.















Links: der Kleinere (leider ein bisschen unscharf) ; Rechts: mit ca. 45cm wieder ein besserer

Nach diesen Fischen ging leider nichts mehr, wesshalb ich mich auch totmüde aber glücklich wieder auf den Heimweg machte. Danke nochmal an alle Boardies für den schönen Abend/Nacht mit Verpflegung und jeder Menge guter Laune.

So macht Angeln SPAß!!!!


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Edit:

War am nächsten Tag nochmals am Rhein um zu schauen, ob nochmal ein Zander Lust hat. War zunächst eine ganze Weile an einer anderen Stelle, jedoch ohne Erfolg. Als ich wieder an alt bekannter Stelle ankam konnte ich direkt beim 5. oder 6. Wurf einen ca. 45er Zander landen, welcher nach dem Foto wieder weiter rauben durfte.






Dank an Bea... äääh Nicole ;-) für das Foto

von wacko
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Saturday, 8. november 2008 6 08 /11 /Nov. /2008 00:00
War die letzten Wochen in der fernen Heimat und hab es mir gut gehen lassen. Natürlich konnte ich es nicht sein lassen wenigstens hin und wieder Angeln zu gehn. Leider sind die Tageskarten in meiner Heimatstadt sehr teuer (15€/Tag), weshalb ich dort nur selten fische.
Am Samstag vor 2 Wochen habe ich jedoch meinen kleinen Neffen Ruwen zum gemeinschaftlichen Angeln eingeladen, da dieser schon lange erfolgreich mit dem Angelvirus infiziert wurde (Fish'n'Fun + Onkels).
Mein anderer Neffe Elia wollte uns begleiten, da auch er so langsam sein Interesse für Fische entdeckt.
Leider war das Wetter extrem bescheiden, weshalb ich die Tour am liebsten abgesagt hätte. Dank des Wetterberichts konnten wir uns jedoch auf die Bedingungen einstellen und haben kurzerhand eine große Plane zum Zelt umfunktioniert:
Früh morgens um 5 Uhr klingelte der Wecker und ich quälte mich aus dem Bett. Natürlich wollte ich direkt meine Mitangler aufwecken, doch diese waren schon munter am quatschen und sagten mit großen Augen, dass sie schon seit einer Stunde vor Aufregung nicht mehr schlafen konnten. Also schnell angezogen und ohne Frühstück ab ans Wasser. Noch im Dunkeln wurde das "Zelt" aufgebaut und das Feedern begann. Da wir nur eine Tageskarte hatten, benutzte ich nur eine Rute und Ruwen (illegalerweise) seine Eigene. Für ihn war es Angelpremiere, weshalb zunächst grundlegene Dinge wie das Auswerfen und die Hakenbeköderung gezeigt wurden. Leider landete in der ersten halben Stunde so mancher Haken im Baum über uns, was jedoch meist mit Humor genommen wurde.
Das Wetter zeigte sich, wie erwartet, von seiner schlechtesten Seite (Dauerregen), was den Fische wohl etwas auf den Magen schlug. In Folge dessen konnten wir in den ersten 4 Stunden nicht einen einzigen Biss verzeichen und so wechselten  wir kurz vor dem Mittagessen die Stelle.
Pünktlich zu Mittag hörte der Regen auf und meine Eltern besuchten uns, zusammen mit meinem Bruder und meinem kleinsten Neffen Adrian. Im Gepäck hatten sie unser Mittagessen: Döner *mjami*. Während ich so genüßlich meinen Döner verspeiste rief mein Bruder plötzlich, dass irgendwas an meiner Angel ziehe. Etwas irritiert wendete ich meinen Blick vom Mittagessen ab zur Rute und sah, dass die Spitze wirklich rappelte. Schneller Anhieb... sitzt!! "Uiii, Guter, zieht schön..." Kurz darauf zappelte die erste schöne Brasse im Kescher (Dank an Elia den Keschermann).





Da strahlt die Jugend nach erfolgreicher Landung der ersten Brasse des Tages.
(links: Elia, rechts: Ruwen)






Mit neuem Elan wurde der Futterkorb schnell wieder gefüllt und an den Futterplatz befordert. Nach einer knappen Minute zuppelte meine Rutenspitze schon wieder verdächtig, was mit einem schnellen Anschlag quitiert wurde. Auch dieses mal Hing wieder irgendwas an der Leine. Aufgrund der starken Gegenwehr ging ich zunächst von einem kleinen Karpfen aus, welcher sich jedoch zu meinem Erstaunen wieder als Brasse entpuppte.
Dieses mal durfte der Kleinste im Bunde mit dem Fisch für die Kamera posieren:







"Mensch Adrian, hoffen wir mal, dass die Mama nicht schimpft, wenn deine Jacke nachher ordentlich nach Fisch riecht!!"







Nun waren die Fische wohl am Platz weshalb Ruwen seinen Köder direkt neben meinem plazierte. Angespannt schaute er auf seine Schnur, welche relativ schlapp im Wasser hing, um die vorsichtigen Bisse besser erkennen zu können. Kaum war die Rute im Rutenständer abgelegt, begann sich die Schnur auch schon zu straffen. Ich schrie: "Ruwen, schlag an, da beißt einer!!!" Dieser nahm die Rute gemächlich in die Hand und setzte den Anhieb. Ich wollte schon meckern, da ich dachte der Anhieb wäre zu spät gekommen, das Lachen in seinem Gesicht zeigte mir jedoch, dass doch irgendwas am Haken sein muss. Wie ein alter Hase drillte er den Fisch gekonnt, obwohl er heute zum ersten mal überhaupt eine Angel in der Hand hatte. (Fernsehen sei Dank??)
Nach einem aufregenden Drill konnte auch dieser Fisch gekeschert werden, was offiziell bedeutete, dass Ruwen seinen ersten Fisch überhaupt gefangen hatte. Nach einem kurzen Fototermin durfte der Fisch, wie die anderen auch, wieder ins kühle Nass.
















Na wenn das mal kein Freudenlachen ist! Gut gemacht!!!




Leider konnten wir nach diesem Fisch, Dank einsetzendem Regen, nichts mehr fangen. Alles in allem war es trotzdem ein erfolgreicher Angeltag, welcher zwar nicht durch das Wetter, aber durch die gute Stimmung und Fischen, glänzen konnte.
Meine Kleinen, mit euch immer wieder gerne!!!

P.S. Für die, die es nicht wissen (meine Schwestern): Brassen werden manchmal auch "Klodeckel" genannt
von wacko
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